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Die größten Comebacks im Pokerbusiness

Das Pokerbusiness hat schon einige Stars hervorgebracht, die mit prestigeträchtigen Siegen und hohen Preisgeldern Aufmerksamkeit erregt haben. Aufgrund von Pechsträhnen, persönlichen Verfehlungen und anderen Rahmenbedingungen sind einige hell leuchtende Sterne auch wieder verblasst. Wir betrachten in diesem Beitrag nicht die One-Hit-Wonder, die mit Glück ein großes Turnier gewonnen haben, sondern Profis, die ihr Können jahrelang unter Beweis gestellt haben und dann aus dem großen Rampenlicht verschwunden sind. Mit den größten Comebacks im Pokerbusiness haben sie sich jedoch wieder zurückgekämpft.

Ass König in Herz an einem Pokertisch mit Chips

Unsere Liste ist keineswegs erschöpfend, kann sich aber mit Namen einiger der größten Pokerprofis aller Zeiten schmücken:

  • Gus Hansen
  • Chris Ferguson
  • Stu Ungar
  • Viktor Blom
  • Chris Moneymaker
  • Mike Matusow

Gus Hansen – The Great Dane

Für die Pokerwelt war Gus Hansens Instagram-Account im letzten Sommer ein Höhepunkt. Hanse, der auch als „The Great Dane“ bekannt ist, hat in Las Vegas über 600 Stunden an den High-Stakes Cash Games in „Bobby’s Room“ im Bellagio verbracht. Auf seinem Social-Media-Kanal beschrieb er die Tage in einem der berühmtesten und exklusivsten Pokerräumen der Welt. Neben den Pokererlebnissen erhielten Fans auch einen Einblick in seine Abstecher an die Craps-Tische und sogar in das Nachtleben von Las Vegas. Vorher hat er einen hervorragenden Sommer versprochen und den sollten er und seine Fans auch haben.

Wie er bei den Cash-Games abgeschnitten hat, ist leider nicht genau zu beziffern. Aufgrund seiner Reichweite und seines Unterhaltungswertes steht er dennoch auf dieser Liste. Wir freuen uns, dass The Great Dane nach einer längeren Pause zurück an den Tischen ist und uns mit seiner Art und seinem Können begeistert.

Bekannt wurde Hansen, indem er den Sieg beim erstmalig im Fernsehen übertragenen WPT-Event – dem Five Diamond Classic 2002 – eingefahren hat. Er wurde schnell zum Favoriten der Fans und zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten im Pokergeschehen. Er war nur nicht in Casinos zu sehen, sondern auch ein begnadeter Online-Spieler. Kein Wunder also, dass er zum Aushängeschild von Full Tilt Poker wurde, das damals noch glorreiche Tage erlebte. Die Aufmerksamkeit und die Erfolge hielten über 10 Jahre an, bis er 2014 eine Pause vom Spiel einlegte. In diesem Sommer kam er eindrucksvoll zurück.

Chris Ferguson – Jesus

Ebenfalls ein Gesicht von Full Tilt Poker ist Chris Ferguson gewesen. Der Spieler besaß im Gegensatz zu Hansen aber auch Anteile am Unternehmen. Viele in der Poker-Community waren daher der Ansicht, dass Ferguson nach dem Untergang und dem anschließenden Debakel mit Spielerauszahlungen nie wieder ins Rampenlicht zurückkehrt.

Bevor er also 2011 von der Bühne verschwand, konnte er in zahlreichen Turnieren Pokerbegeisterte für sich gewinnen. Sein größter Erfolg war der Sieg des WSOP Main Events im Jahr 2000. Er konnte sich zudem fünf weitere Bracelets bei World Series sichern. Nach der Schließung von Full Tilt wurde es dann fünf Jahre lang still um „Jesus“, wie er aufgrund seiner Haarpracht genannt wird.

2016 trat er erstmals wieder bei der WSOP an, allerdings mit mäßigem Erfolg. Bei den darauffolgenden Meisterschaften konnte er jedoch in vielen Turnieren Preisgelder einsacken. Bei der WSOP 2017 waren es insgesamt 23 Cashes, darunter drei Finaltische und der erste Platz im Pot-Limit Omaha Hi-Lo Eight or Better, was ihm sein sechstes Armband einbrachte.

Zudem erhielt er den „Player of the Year“-Award, was nicht wenigen in der Poker-Community aufgrund der Vergangenheit mit Full Tilt Poker missfiel. 2018 konnte er mit weiteren 17 Cashes bei der WSOP beeindrucken. Jesus is back.

Stu Ungar – The (Comeback) Kid

Stu Ungar gehörte vor dem Pokerboom Anfang der 2000er zu den Legenden des Pokers. Einige sahen in ihm den größten Spieler aller Zeiten. Ausgelöst durch seine Drogenabhängigkeit und Verfehlungen im Umgang mit Geld haben ihn nach seinen frühen Erfolgen in jungen Jahren – die ihm den Spitznamen „The Kid“ einbrachten – zurückgeworfen. Im Alter von nur 26 Jahren gewann er 1980 zum ersten Mal das Main Event der WSOP. Im darauffolgenden Jahr konnte er dieses Kunststück wiederholen.

Nach jahrelangem Drogenmissbrauch und hochverschuldet wurde er von Pokerprofi und seinem Vertrauten Billy Baxter im Jahr 1997 noch einmal zum Main Event der WSOP angemeldet. Durch den Sieg in diesem Turnier konnte er sich als Einziger dreimal das Bracelet des bekanntesten Pokerturniers der Welt sichern. Das brachte in den neuen Spitznamen „The Comeback Kid“ ein.

Jedoch hielt das Glück nicht lange an und Ungar verlor den Kampf gegen die Drogen. Im November 1998 wurde er tot in einem Hotelzimmer in Las Vegas aufgefunden. Die Todesursache war Herzinsuffizienz durch Drogenmissbrauch.

Mike Matusow – The Mouth

Mike „The Mouth“ Matusow ist einer der bekanntesten Pokerspieler der Welt. Dazu trug neben seinen spielerischen Fähigkeiten auch sein großes Mundwerk bei. In seiner Karriere konnte er vier WSOP Bracelets und zehn Millionen US-Dollar an Turnier-Preisgeldern sammeln. Jedoch stoppte ihn im Jahr 2014 eine Wirbelsäulenverletzung.

Trotz Operation hat die Verletzung ihn weiterhin eingeschränkt. An den Pokertischen blieb der Erfolg aus. Der Misserfolg hielt so lange an, bis Matusow sogar pleiteging und sein Haus verlor. Er kämpfte sich jedoch über die Low Stakes zurück und landete bei der WSOP 2017 in sieben Events im Geld.

In der von Hochkarätern gespickten $50k Poker Players Championship errang er Platz zwölf. Weitere sieben Cashes folgten bei der WSOP 2018. The Mouth ist also zurück und kann wieder große Töne spucken. Das war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir etwas von ihm gehört haben.

Viktor Blom – Isildur1

Viktor Blom machte vor allem an den Online-Tischen auf sich aufmerksam. An den High-Stakes-Tischen von Full Tilt Poker gehörte er zu den Lieblingen der Fans. „Isildur1“, so sein Spielername, wurde in der ganzen Poker-Community bekannt, weil er sich mit Spielern wie Patrik Antonius, Phil Ivey und Tom Dwan gemessen hat. Sechsstellige Pots und aufregende Spiele zogen viele Zuschauer an den PC-Bildschirmen in ihren Bann.

Das Poker von Swings geprägt ist, wusste aber auch Viktor Blom. So hat er es meist verkraftet, dass er in kurzen Zeiträumen einige Millionen Dollar gewann, nur um einen Monat später wieder zwei Millionen zu verlieren. Für den damals 19-Jährigen war dies bestimmt nicht einfach.

Dieses Auf und Ab von Gewinnen und Verlusten musste er immer wieder erleben. Nach einer herben Serie von Niederlagen im Jahr 2014 verschwand er jedoch für einige Zeit von den High-Stakes-Partien an den Online-Tischen.

Wie es sich für einen guten Pokerspieler gehört, ging er deshalb einige Level zurück und versuchte sich an niedrigeren Stakes. Dadurch konnte er seine Bankroll wiederaufbauen und er macht mittlerweile als Live-Spieler auf sich aufmerksam. In diesem Jahr gewann er das Partypoker Millions Germany Main Event und holte dabei 850.000 Euro heraus. Nun ist er immer häufiger im Fernsehen zu sehen, was seine zahlreichen Fans unterhält.

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