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Poker Hall of Fame mit zwei neuen Mitgliedern

Der Traum eines jeden Pokerspielers dürfte es sein, irgendwann einmal in die Poker Hall of Fame (PHOF) aufgenommen zu werden. Dass es dafür natürlich einiges braucht, dürfte klar sein. Zumindest ein herausragender Pokerspieler muss man sein, dies dürfte klar sein. Doch um in die Ruhmeshalle des Kartenspiels aufgenommen zu werden, braucht es noch etwas mehr. Chris Moneymaker und David Oppenheim sind die jüngsten Mitglieder des Ehrenklubs und haben alle Kriterien für die Mitgliedschaft erfüllt.

Chris Moneymaker beim Pokerspielen im T-Shirt von pokerstars.com.
Chris Moneymaker gilt als grimmig, freute sich aber sehr nach der Aufnahme in die Poker Hall of Fame trotzdem.(©Bildquelle)

Ehrung am Rande der WSOP 2019

Der Final Table beim Pokerturnier im Rio All-Suite Hotel & Casino in Las Vegas stand wie jedes Jahr im medialen Fokus. Am Ende des Turniers triumphierte ein Deutscher. Hossein Ensan konnte das Main Event für sich entscheiden und somit 10 Mio. US-Dollar mit nach Hause nehmen. Einen Großteil davon will der Pokerspieler spenden.

Dieses blieb aber nicht die einzige Ehrensache, mit der sich die WSOP in diesem Jahr beschäftigte. Denn am Rande der Berichterstattung zum Pokerturnier wurden zwei weiteren Pokerspielern eine ganz besondere Ehre zuteil. Chris Moneymaker und David Oppenheim sind die beiden Pokerprofis, die in diesem Jahr in die Poker Hall of Fame aufgenommen wurden.

Die PHOF existiert bereits seit 1979 und ist mittlerweile fester Bestandteil der WSOP. Seit 2004 zählt die Ruhmeshalle ganz offiziell zur World Series of Poker, da sich Caesars Entertainment die Rechte an der Ehrenhalle gesichert hat. Seitdem werden jährlich maximal zwei Pokerspieler als neue Mitglieder in die Poker Hall of Fame aufgenommen.

Mit den beiden neuen Mitglieder wächst die PHOF nunmehr auf 58 Mitglieder an. Fast die Hälfte der gelisteten Pokerspieler ist mittlerweile aber schon nicht mehr am Leben. Lediglich 27 Namen auf der Liste weilen noch unter uns. Darunter wiederum befinden sich bekannte Namen, die sicherlich nicht nur unter professionellen Pokerspielern bekannt sein dürften. Zu diesen äußert populären Spielern dürfen gewiss auch Chris Moneymaker und David Oppenheim gezählt werden. Beide Spieler erfüllen die Kriterien, um überhaupt für eine Aufnahme in die Poker Hall of Fame nominiert werden zu können. Denn dafür reicht nicht nur ein gutes Pokerspiel. Aufnahmekriterien für die Poker Hall of Fame

  • Mindestalter muss 40 Jahre betragen
  • Spieler muss sich mehrfach mit den besten Pokerspielern seiner Zeit gemessen haben
  • Insgesamt muss über Jahre Poker mit hohen Einsätzen gespielt worden sein
  • Der Pokerspieler muss konstant über Jahre zur Pokerelite gezählt haben und von der Konkurrenz als Profi anerkannt sein

Moneymaker und Oppenheimer begeistert

Somit sorgte die diesjährige WSOP also nicht nur beim Turniersieger für eine ungeahnte Überraschung und jede Menge guter Laune. Trotz der großen Erfahrung und vielen großen Erfolge waren aber auch die beiden jüngsten Mitglieder der Poker Hall of Fame zum einen überrascht, zum anderen aber auch sichtlich stolz, als ihre Namen offiziell verkündet wurden. Besonders Oppenheim nahm sich die Zeit für eine ausführliche Danksagung.

“Ich hatte nie vor, professioneller Pokerspieler zu werden, es war vielmehr eine Leidenschaft, die zu meinem Beruf wurde. Die Leute fragen mich oft, wie man ein professioneller Pokerspieler wird. Die Antwort ist harte Arbeit und das gilt für jeden, der auf höchstem Niveau spielt. Seit ich mit dem Spielen angefangen habe, habe ich eine unglaubliche Leidenschaft für Poker und diese Tatsache führte dazu, dass ich den Weg gehen konnte, den nur sehr wenige gegangen sind. Ich bin sehr dankbar, diese Auszeichnung erhalten zu haben. Vielen Dank.”

Offiziell sind Moneymaker und Oppenheim Nummer 57 und 58 in der Poker-Ruhmeshalle. Wer jährlich in die begehrte Ruhmeshalle der weltbesten Pokerspieler aufgenommen wird, entscheiden zum einen die Mitglieder der PHOF selbst, zum anderen aber auch ein 21 Kopf starkes Team, eine Art Expertengremium, das sich Poker Hall of Fame Governing Council nennt.

“Im Rekordjahr der 50. World Series of Poker werden wir daran erinnert, welch wichtige Rolle Chris Moneymaker dabei spielte, Freizeitspieler dazu zu motivieren, ihre Träume zu verwirklichen, und er wird sicherlich zu den wichtigsten Charakteren aller Zeiten gehören. Oppenheim ist ein Top Profi und hat endlich seine längst überfällige Anerkennung erhalten.”

Eine Ernennung zum Mitglied ist somit keineswegs vom Zufall abhängig und sie wird auch nicht von Laien vorgenommen. Wer Mitglied der Poker Hall of Fame wird, hat es demnach auf alle Fälle mehr als verdient. Letztlich ist auch die Konkurrenz groß, denn natürlich waren Chris Moneymaker und David Oppenheimer nicht die einzigen Nominierten. Unter den anderen Kandidaten für die PHOF befanden sich beispielsweise Chris Bjorin, David Chiu, Eli Elezra, Antonio Esfandiari, Chris Ferguson, Ted Forrest, Mike Matusow und Huckleberry Seed. Diese Pokerspieler haben es in diesem Jahr zwar nicht in die Ruhmeshalle geschafft, können sich aber in den nächsten Jahren noch qualifizieren. Aber natürlich nur mit herausragendem Pokerspiel.

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