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Einfach erklärt: Die Blackjack Regeln und Kartenwerte

Blackjack ist das populärste Karten-Glücksspiel in den Online Casinos. Die Ursprünge sind uns unbekannt. Aufzeichnungen aus Spanien und Frankreich belegen aber, dass sich die Menschen spätestens seit dem 17. Jahrhundert mit Kartenspielen vergnügten, bei denen es darum ging, 21 Punkte zu erzielen. Unsere heutigen Blackjack Regeln gehen unmittelbar auf diese Spiele zurück.

Die Blackjack Spielregeln sind einfach und für jedermann gut zu verstehen. Obwohl es sich um ein Glücksspiel handelt, empfinden viele Casino Besucher in aller Welt es als enorm fair. Sie wertschätzen, dass sie den Spielverlauf durch kluge Entscheidungen zu ihren Gunsten beeinflussen können. Die eingehendere Beschäftigung offenbart zudem vielfältige strategische Optionen und eine faszinierende Spieltiefe.

Unsere kleine Blackjack Anleitung und Regelkunde richtet sich in erster Linie an Anfänger. Wir erklären euch zunächst das Spielprinzip, den Aufbau des Spieltisches und die Blackjack Kartenwerte. Danach schauen wir uns die erweiterten Spielregeln an. Abschließend stellen wir euch die wichtigsten Nebenwetten und einige interessante Abwandlungen des Ausgangsspiels vor.

Blackjack: Die wichtigsten Informationen auf einen Blick
Alternative Vingt-et-un oder Einundzwanzig Spielkarten 52 bis 416 Zufallselement Karten Strategien ja
Kategorie Kartenspiele Spieler bis zu 6 Kompliziertheit niedrig Fähigkeiten Beobachtungsgabe, strategisches Denken, Disziplin

Blackjack: Spielprinzip und Grundregeln

Das simple Spielprinzip lockt die Spieler in Scharen an die Blackjack Tische in den traditionellen Spielbanken und in den besten Online Casinos. Anfänger finden schnell in das Spiel und können so rasch an dem Vergnügen teilhaben, das erfahrene Spieler schon lange empfinden. Hier erfahrt ihr alles, was ihr zum Start benötigt!

Der Blackjack Tisch

Der Spieltisch hat die Form eines Halbkreises. Er bietet Platz für bis zu sechs Spieler, die dem Kartengeber oder Dealer gegenübersitzen. Jeder Spielteilnehmer hat seinen eigenen kleinen Bereich, in dem er seine Chips aufbewahrt. Für jede der möglichen Aktionen und Nebenwetten gibt es Setzfelder, auf denen die Einsätze platziert werden können. Zudem finden sich die wichtigsten Regeln und Auszahlungsquoten in Kurzform aufgedruckt auf dem Blackjack Tisch.

Ein Online Blackjack Spieltisch von Playtech. Links oben befinden sich die abgelegten Spielkarten. Oben mittig ist das Blatt des Dealers zu erkennen, rechts oben der Kartenschlitten. Der einzige Spieler am Tisch hat ein Blatt mit Kreuz 10 und Pik Dame.
  • Karten:

    Je nach Blackjack Variante sind bis zu 416 Karten im Spiel.

    Chips:

    Mit den Spielchips oder Jetons tätigt ihr eure Einsätze. Die unterschiedlichen Farben stehen für unterschiedliche Setzwerte. Beim Online Blackjack wird euch euer Setzbetrag zusätzlich angezeigt.

  • Kartenschlitten / Kartenschuh (Shoe):

    Der Dealer entnimmt sämtliche Spielkarten dem Kartenschlitten (Englisch: Shoe). Damit ist ein schnelles Spiel gewährleistet und Manipulationen sind ausgeschlossen. In der Regel enthält der Kartenschlitten Karten, die aus mehreren kompletten Kartensätzen gemischt werden. Die meisten Casinos nutzen eine sogenannte Schnittkarte um anzuzeigen, dass nur noch eine bestimmte Anzahl an Karten im Shoe verbleiben und ein neuer Kartenschlitten mit frisch gemischten Karten benötigt wird. Diese Maßnahme erschwert außerdem das Kartenzählen.

  • Schnittkarte (Cut Card):

    Die Cut Card wird so im Kartenschlitten platziert, dass sie einfach zu erkennen ist. Wenn sie an der Reihe ist, wird der Shoe ausgetauscht. Das Spiel geht mit neu gemischten Karten weiter.

    Es hat sich eingebürgert, dass bereits genutzte Spielkarte nicht wieder dem Kartenschlitten hinzugefügt werden. Um Verwechslungen oder sonstige Irritationen vorzubeugen, werden sie stattdessen in einem separaten Stapel aufbewahrt.

Sehr häufig gibt es noch ein spezielles Insurance Setzfeld, das sich ebenfalls zwischen dem Kartengeber und den Spielern befindet. Weiterhin ist es üblich, dass man dem Spieltisch die Einschränkungen des Dealers entnehmen kann. Die Spielkarten befinden sich im sogenannten Kartenschuh, auf den nur der Dealer Zugriff hat.

Die Kartenwerte beim Blackjack

Die Blackjack Kartenwerte sind schnell erklärt: Die Karten 1-10 zählen entsprechend ihres Wertes, Bube, Dame und König jeweils mit 10. Die Asse können mit 1 oder 11 in die Wertung eingehen. Sie werden im gesamten Spielverlauf immer zu eurem Vorteil gezählt.

Überblick über die Kartenwerte beim Blackjack. Die Karten 2-9 zählen gemäß ihres Wertes, die Karten 10, Bube, Dame und König zählen jeweils 10, das Ass zählt entweder 1 oder 11.

Ablauf und Ziel des Spiels

Beim Blackjack spielen alle gegen den Dealer. Das Ziel des Spiels besteht darin, den Dealer zu schlagen. Dafür müsst ihr mit zwei oder mehr Spielkarten näher an 21 Punkte kommen als er oder diesen Wert im besten Fall exakt treffen. Weist eure Hand am Ende einen höheren Wert als 21 auf, habt ihr verloren. Im Blackjack Jargon habt ihr euch dann “überkauft”. Übrigens: Diesen und weitere wichtige Blackjack Begriffe und Übersetzungen findet ihr hier. Am Blackjack Tisch steht jeder Platz für eine Hand, die gespielt wird. Für erfahrene Spieler ist es nicht ungewöhnlich, am selben Tisch mehrere Hände gleichzeitig zu spielen.

Zum Spielablauf: Der Dealer teilt den Spielern im Uhrzeigersinn jeweils zwei Karten offen aus. Er gibt sich selbst ebenfalls zwei Karten, von denen er aber zunächst nur eine offenlegt. Die verdeckte Karte bezeichnet man dabei als Hole Card. Dann müsst ihr entscheiden, ob ihr stehenbleibt (Stand) oder euch eine weitere Karte geben lassen wollt (Hit). Im ersten Fall lauft ihr Gefahr, dass der Dealer im weiteren Spielverlauf näher an die 21 herankommt, während ihr im zweiten Fall je nach Ausgangslage bereits das Risiko eingeht, euch zu überkaufen (Bust). Solange der Wert eurer Hand unter 21 liegt, könnt ihr jederzeit weitere Karten anfordern.

Nachdem alle Spieler ihre Entscheidungen getroffen haben, deckt der Dealer seine zweite Karte auf. Je nach Blackjack Variante ist er bei bestimmten Werten seiner eigenen Hand gezwungen, eine weitere Karte zu ziehen oder stehenzubleiben. Im Anschluss werden die Hände der Spieler mit der des Kartengebers verglichen. Wenn ihr näher an 21 seid als der Dealer, habt ihr gewonnen und werdet 1:1 ausgezahlt. Bei einem Einsatz von 10€ beträgt euer Gewinn dann 10€. Solltet ihr euch überkauft haben oder der Dealer das bessere Blatt haben, seid ihr euren Einsatz los. Bei einem Unentschieden (Push; Tie) erhaltet ihr euren Einsatz zurück.

Wenn ihr mit euren ersten beiden Karten auf Anhieb auf 21 Punkte kommt, habt ihr einen Blackjack und damit sofort gewonnen! Euch erwartet dann eine höhere Auszahlung, die meist im Verhältnis 3:2 erfolgt. Bei einem Einsatz von 10€ entspricht das einem Gewinn von 15€.

Eine Spielrunde dauert je nach Spielverlauf zwischen einer und zehn Minuten bei den Top Online Blackjack Anbietern mit Echtgeld.

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Blackjack Wahrscheinlichkeiten berücksichtigen und richtige Spielentscheidungen treffen

Die richtige Spielentscheidung hängt unmittelbar von den jeweiligen Blackjack Wahrscheinlichkeiten ab, die eure Hand aufweist. Hier lohnt sich der Blick in unsere kleine Strategietabelle! Behaltet aber immer auch das Blatt des Dealers im Blick – schließlich gilt es ihn zu schlagen.

Die BlackJack Basisstrategie in einer stark vereinfachten Form
Summe eurer Hand Eure Vorgehensweise % Bust bei Hit
Kleiner als 8 immer ziehen 0%
9, 10 oder 11 verdoppeln, noch eine Karte ziehen 0%
12 stehen bleiben, wenn der Dealer 4 bis 6 hat, sonst ziehen. 31%
13 bis 16 stehen bleiben, wenn der Dealer 2 bis 10 hat 39-62%
17 oder höher immer stehen bleiben über 69%
A-8 und A-9 keine weitere Karte fordern 85% – 92%
AA immer Blatt teilen 0%
Zwei Zehner niemals teilen 92%
Zwei Siebener aufteilen, wenn der Dealer 2 bis 7 hat, sonst ziehen. 56%
A-4 verdoppeln, wenn der Dealer 4 bis 6 hat, sonst eine weitere fordern. 58%

Einschränkungen für den Dealer

Wie bei allen anderen Tischspielen hat das Casino auch beim Blackjack einen Hausvorteil. Dieser besteht darin, dass die Bank immer gewinnt, sobald sich jemand überkauft. Das gilt selbst, wenn der Dealer ebenfalls auf mehr als 21 Punkte kommt.

Der Kartengeber ist im Gegensatz zu euch nicht frei in seinen Entscheidungen. Meist ist in den Regeln festgelegt, dass er bei einem Kartenwert von 16 oder niedriger eine weitere Karte ziehen muss. Zugleich ist oft vorgesehen, dass er ab 17 keine weitere Karte mehr nehmen darf. Während er im ersten Fall Gefahr läuft sich zu überkaufen, verbleibt im zweiten Fall eine Lücke, in die die anderen Spieler am Tisch mit ein wenig Glück vorstoßen können.

Insofern ist der Kartengeber beim Blackjack für seine Gegner nicht nur leicht berechenbar, sondern auch gut schlagbar. Zugleich eröffnen die Einschränkungen des Dealers den Spielern vielfältige strategische Optionen. Diesem Umstand verdankt Blackjack seinen Ruf als ein sehr faires Kartenglücksspiel.

Blackjack Regeln: Die wichtigsten Optionen im Spiel

In den Online Casinos gibt es Blackjack in vielen verschiedenen Abwandlungen, die jeweils eine oder mehrere Besonderheiten aufweisen. Entsprechend wichtig ist es, dass ihr euch im Vorfeld mit den Regeln am Tisch vertraut macht. In Folgenden erklären wir euch die wichtigsten Optionen, die über die Blackjack Grundregeln hinausgehen.

Versicherung (Insurance)

Wenn die offene Karte des Dealers ein Ass ist, besteht die Gefahr, dass er einen Blackjack auf der Hand hat und diese Runde für euch nicht zu gewinnen ist. Um das Verlustrisiko zu minimieren, könnt ihr euch an vielen Tischen gegen einen Blackjack des Gebers versichern. Dafür müsst ihr einen Extra-Einsatz leisten, den ihr auf dem Insurance Feld platziert. Falls der Dealer tatsächlich die beste Hand erwischt hat, wird eure Versicherung mit 2:1 ausgezahlt. So kommt ihr ohne Verluste aus dieser Runde heraus. Die Rechnung dazu sieht wie folgt aus: Ihr habt 10€ gesetzt und investiert weitere 10€ in die Insurance. Beim Dealer Blackjack gehen die 10€ des regulären Einsatzes an die Bank. Zugleich zahlt euch aber eure Versicherung 20€ aus. Trifft der Dealer mit seiner Hole Card nicht unmittelbar die gewinnbringende Kartenkombination, seid ihr die Versicherungsprämie los, habt aber weiterhin die Chance, die Runde regulär zu gewinnen.

Hand teilen (Split)

Wenn ihr nach dem Kartengeben ein Paar (z.B. Königin Herz und Königin Karo) habt, könnt ihr eure Hand teilen (splitten). Dafür müsst ihr zunächst einen neuen Einsatz in der Höhe eures ersten Einsatzes leisten. Anschließend bekommt ihr jeweils eine neue Karte und spielt dann mit euren beiden neuen Händen weiter.

In vielen Casinos könnt ihr eure Hand nur dann splitten, wenn die ersten beiden Karten einen Wert von 9, 10 oder 11 aufweisen.

Einsatz verdoppeln (Double Down)

Hier entscheidet ihr euch, euren Einsatz zu verdoppeln und im Gegenzug nur noch eine weitere Karte zu ziehen (Double Down). Das lohnt sich natürlich besonders, wenn ihr eine 11 auf der Hand habt. Wenn euch dann eine 10-wertige Karte ausgeteilt wird, habt ihr alles richtig gemacht. Im Gegenzug tragt ihr aber natürlich auch das volle Risiko, bei einer ungünstigen nächsten Karte (z.B. einer 2) nicht mehr weiter agieren zu können.

Auf die Hand eines anderen Spielers wetten (Bet Behind)

Wenn alle Plätze am Tisch besetzt sind, könnt ihr in den landbasierten Spielbanken und Online Live Casinos beim Blackjack auf die Hand eines anderen Teilnehmers wetten. So nehmt ihr zwar nicht aktiv am Spielgeschehen teil, habt aber trotzdem die Chance auf einen Gewinn. Es sollte euch aber auch klar sein, dass ihr beim Bet Behind auf Gedeih und Verderb dem Glück und Geschick des Spielers ausgeliefert seid, auf den ihr gesetzt habt.

Verluste durch vorzeitiges Aufgeben verringern (Surrender)

Wenn die offene Karte des Dealers ein Ass ist oder einen Zählwert von 10 aufweist, könnt ihr vorzeitig aufgeben ohne eine weitere Karte zu ziehen. Im Gegenzug erhaltet ihr meist die Hälfte eures ursprünglichen Einsatzes zurückerstattet.

Erweiterte Blackjack Spielregeln

Neben den oben dargestellten weit verbreiteten Optionen gibt es beim Blackjack weitere Setzmöglichkeiten und Abwandlungen. Einige davon stellen wir euch im Folgenden vor.

  • Gleichwertige Hand mit einem Ass teilen (Re-Splitting Aces)

    Die beste Hand zum Teilen besteht natürlich aus zwei Assen. Das liegt zum einen daran, dass zwei Asse nur 12 zählen. Viel wichtiger ist aber, dass euch das Teilen dieser Hand die Chance auf einen doppelten Blackjack eröffnet. Weil das nicht im Sinne der Bank ist, schließen viele Casinos diese Option an ihren Blackjack Tische von vorneherein aus.

  • Teilen und verdoppeln (Doubling After Splitting)

    Wie der Name schon nahelegt, handelt es hierbei um eine Kombination aus Split und Double Down. Wenn ihr ein Paar auf der Hand habt, teilt ihr dieses zunächst. Im nächsten Schritt verdoppelt ihr für beide Hände den Einsatz. Zugleich erklärt ihr euch bereit, jeweils nur noch eine Karte zu ziehen. Das Teilen und Verdoppeln ist ein riskanter Spielzug, den nur erfahrene Spieler wählen sollten. Darüber hinaus ist er an manchen Blackjack Tischen nicht erlaubt.

  • Blackjack Spiele mit unterschiedlichem Hausvorteil (6 to 5 Blackjack)

    Manche Blackjack Automaten oder Spieltische weisen einen Hausvorteil auf, der von den üblichen Werten abweicht. Dabei geht es meist um die Auszahlungsquote für den Blackjack eines Spielers. Diese liegt in der Regel bei 3:2, so dass die Bank bei einem Einsatz von 10€ im Gewinnfall 15€ auszahlt. Beim 6 to 5 Blackjack beträgt die Auszahlung beim selben Einsatz nur noch 12€. Bei manchen Varianten sinkt die Auszahlung sogar auf 1:1 (10€).

  • Unterschiedliche Anzahl an Spielkarten

    Wie oben bereits erwähnt, wird Blackjack in den meisten Casinos mit bis zu acht kompletten Kartensets gespielt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Je mehr Karten sich im Kartenschlitten befinden, desto höher ist der Hausvorteil. Im Umkehrschluss bedeutet das für euch, dass ihr gezielt nach Spieltischen Ausschau halten solltet, an denen möglichst wenige Karten genutzt werden.

  • Neumischen der Spielkarten (Continuous Shuffling Machines)

    Die meisten Casinos nutzen mittlerweile spezielle Maschinen, die die Karten beständig neu mischen. Das hat verschiedene Gründe: Sie entlasten die Dealer, machen das Spiel schneller und erschweren das Kartenzählen. Im Durchschnitt finden an einem Tisch mit einer solchen Maschine zwei Partien mehr pro Stunde statt. In Anbetracht des Hausvorteils ist das kontinuierliche Neumischen der Karten für die Casinos langfristig profitabler als wenn der Dealer selbst die Karten langwierig mischt. Das Kartenzählen wird dadurch erschwert, dass die genutzten Spielkarten sehr schnell wieder dem Kartenschlitten beigemischt werden und somit fortlaufend ein frisches Deck zur Verfügung steht.

  • Austausch des Kartenschuhs (Deck Penetration

    Diese Maßnahme zielt ganz ähnlich wie das Neumischen darauf ab, das Kartenzählen beim Live Casino Blackjack unmöglich zu machen. Zu diesem Zweck wird der gesamte Kartenschuh ausgetauscht, sobald die Schnittkarte erscheint. Anschließend wird die Partie mit einem komplett frischen Kartensatz fortgesetzt. Bei den regulären Online Blackjack Spielen werden die Karten automatisch durch einen Zufallsgenerator vor jeder Runde neu gemischt.

Blackjack Nebenwetten (Side Bets)

Beim Blackjack sind Nebenwetten (Englisch: Side Bets) weit verbreitet, die unabhängig vom Verlauf des Hauptspiels gewertet werden. Ihr könnt also eure Nebenwette gewinnen und gleichzeitig das Hauptspiel verlieren und umgekehrt. Die zu leistenden Zusatzeinsätze sind meistens recht gering. Achtung: Die Gewinnchancen bei den Nebenwetten sind durchgängig niedriger als bei den Standardwetten. Im Folgenden stellen wir euch die beliebtesten Blackjack Nebenwetten kurz vor. Am Ende dieses Abschnittes steht ein PDF-Dokument für euch zum Download bereit, in dem wir ausführlicher auf die einzelnen Side Bets und ihre Gewinnwahrscheinlichkeiten eingehen.

  • Perfektes Paar Nebenwetten (Perfect Pairs)

    Die Nebenwette ist denkbar einfach: Ihr setzt darauf, dass eure ersten beiden Karten ein Paar ergeben. Als Paar werden zwei Spielkarten gewertet, die als gemischtes Paar (z.B. Karo König und Pik König) denselben Wert aufweisen oder als Farbpaar (z.B. Karo König und Herz König) dieselbe Farbe. Zwei identische Karten stellen ein perfektes Paar dar. Die Auszahlungsquoten liegen bei dieser Wette typischerweise zwischen 5:1 und 30:1. Der RTP bewegt sich in dem Bereich um 94%.

  • Wette auf denselben Kartenwert (Suit’em Up)

    Diese Nebenwette bezieht sich ebenfalls auf eure ersten beiden Karten. Wenn diese denselben Wert aufweisen, gewinnt ihr. Die Auszahlungsquote variiert. In Einzelfällen können zwei Asse eine Auszahlung von bis zu 60:1 triggern. Andere Kombinationen weisen Auszahlungsquoten zwischen 2:1 und 10:1 auf. Der RTP beträgt typischerweise um die 96,5%.

  • Lucky Ladies

    Hier gewinnt, wer mit den ersten beiden Karten eine 20-wertige Hand mit zwei Bildkarten vorweisen kann. Der Name Lucky Ladies rührt daher, dass zwei Königinnen das bestmögliche Ergebnis sind. Mit zwei Herz Damen winkt eine üppige Gewinnausschüttung im Verhältnis 200:1. Sie fällt sogar noch höher aus, wenn der Dealer einen Blackjack hat. Die entsprechende Ausschüttungsrate liegt dann bei traumhaften 1000:1. Der Blick auf den RTP der Lucky Lady Nebenwette ernüchtert allerdings: Er liegt gerade einmal bei 86%.

  • Die 21+3 Blackjack Nebenwette

    Die 21 + 3 Nebenwette ist weit verbreitet. Hier werden eure beiden ersten Karten sowie die offene Karte des Blackjack Dealers wie eine Hand beim Three Card Poker betrachtet. Bei einem Flush (drei Karten mit identischer Spielfarbe), einer Straße (Straight), einem Straight Flush oder drei gleichen Karten (Three of a Kind) gewinnt ihr. Wenn mit sechs Kartendecks gespielt wird, liegt der RTP meist bei gut 96%. Die Auszahlungsquoten liegen je nach Hand zwischen 5:1 und 100:1.

  • Lucky Lucky

    Bei der Lucky Lucky Nebenwette werden ebenfalls eure ersten beiden Karten in Kombination mit der offenen Karte des Dealers betrachtet. Zunächst geht es darum, in der Summe der Punkte zwischen 19 und 21 zu landen. Zusätzlich sind die Kartenkombinationen wichtig: Das Spektrum reicht von drei identischen 7-er Karten (Suited 777), die bis zu 200:1 auszahlen, bis zu einem gesamten Kartenwert von 19 oder 20, bei dem die Auszahlungsquote 2:1 beträgt. Der RTP dieser Blackjack Nebenwette bewegt sich um die 97%.

  • Wette auf ein Überkaufen des Dealers (Buster Blackjack)

    Beim Buster Blackjack gewinnt ihr nur, wenn der Kartengeber sich überkauft. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr selbst auch überkauft seid. Die Auszahlungsquote dieser Nebenwette hängt in erster Linie davon ab, wie viele Karten der Dealer zieht, bevor er über 21 Punkte kommt. Zusätzlich geht euer eigenes Blatt in die Wertung mit ein. Wenn ihr einen Blackjack auf der Hand habt und der Dealer sich mit mehr als acht Karten überkauft, winkt eine 2.000:1 Auszahlung. Der RTP beim Buster Blackjack bewegt sich um die 94%.

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Beliebte Blackjack Varianten

In einem modernen Online Casino erwarten euch viele verschiedene Blackjack Varianten mit unterschiedlichen Eigenheiten und Vorteilen. Für viele machen die zahlreichen Abwandlungen den besonderen Reiz des Blackjack aus. Im folgenden Abschnitt werfen wir für euch einen Blick auf die beliebtesten Versionen.

  • Blackjack Switch

    Beim Blackjack Switch teilt der Dealer euch zwei Kartenhände aus. Ihr leistet einen doppelten Einsatz und könnt dann die oberen Karten austauschen und so eure Chancen auf ein gutes Blatt erhöhen. Allerdings werden Blackjacks hier nur mit 1:1 ausgezahlt. Zudem gilt, dass automatische ein Unentschieden vorliegt, sobald der Dealer 22 Punkt hat. Einzige Ausnahme: Ihr erzielt bereits mit den ersten beiden Karten einen Blackjack.

  • Duel Blackjack

    Beim Duel Blackjack gibt euch der Dealer einen offene und eine verdeckte Karte. Seine eigenen Karten bleiben verdeckt, zusätzlich sind zwei Gemeinschaftskarten im Spiel. Ihr könnt folden und euren Einsatz verlieren oder ihr leistet einen weiteren Einsatz und habt den ersten Zugriff auf die Gemeinschaftskarten. Abhängig vom damit erzielten Punktstand entscheidet ihr dann, ob ihr auch die verdeckte Karte ins Spiel bringen wollt. Der Dealer tut dasselbe und im Anschluss werden die Hände miteinander verglichen. Der RTP dieser Variante weicht kaum vom normalen Blackjack ab.

  • Pontoon Blackjack

    Pontoon Blackjack kommt aus Asien. Auch in dieser Abwandlung geht es grundsätzlich darum, eine höhere Punktzahl als der Dealer zu erringen, ohne sich zu überkaufen. Beim Pontoon bleiben beide Dealerkarten bis zum finalen Vergleichen verdeckt. Der wichtigste Unterschied zum Ausgangsspiel besteht darin, dass bei einem Unentschieden die Bank gewinnt und ihr euren Einsatz nicht zurückerhaltet.

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Eine kurze Geschichte des Blackjack

Zwei vergilbte Spielkarten symbolisieren, dass es im nebenstehenden Text um die Geschichte des Blackjack Spiels geht.

Die Ursprünge des Blackjack, das ursprünglich als Einundzwanzig bekannt war, reichen bis ins Jahr 1601 zurück. Miguel de Cervantes, der Autor des weltberühmten Don Quixote, beschrieb in seiner Kurzgeschichte Rinconete y Cortadillo ein Kartenspiel, bei dem es darum geht, 21 Punkte zu erreichen. Ähnliche Beschreibungen finden sich in weiteren spanischen und französischen Quellen aus derselben Zeit.

In den Anfangstagen von Einundzwanzig in den USA boten die damaligen Casinos erstmals erhöhte Auszahlungen für Spieler mit einem Buben und einem Pik Ass auf der Hand. Aus der Kartenkombination Schwarzes Ass (Black Ace) & ein Bube (Jack) erklärt sich zugleich der neue Name des Spiels, unter dem es seinen weltweiten Siegeszug antrat. Heute gibt es keine so üppigen Auszahlungen mehr dafür wie die damaligen 10:1. – Die Grundregel, dass ein Ass in Kombination mit einer 10-wertigen Karte die gewinnbringende Kombination ist, besteht hingegen bis heute fort.

Die anhaltende Beliebtheit des Kartenspiels hat sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Büchern und Filmen niedergeschlagen. Diese wiederum greifen regelmäßig Fakten und Geschichten rund um das Blackjack Spiel auf.

Zusammenfassung unserer kleinen Blackjack Anleitung

Ihr wisst nun über den Aufbau der Blackjack Spieltische in den Online Casinos Bescheid, die Blackjack Regeln und Kartenwerte sind euch vertraut. Zudem haben wir die wichtigsten englischsprachigen Begriffe für euch übersetzt. Wie man Blackjack als Anfänger spielt, habt ihr ebenso erfahren wie ihr einige Spielzüge kennengelernt habt, die sich eher für erfahrene Spieler eigenen. Das Wissen um mögliche Nebenwetten und die wichtigsten Varianten und Abwandlungen runden unsere kleine Anleitung ab.

Wir wünschen euch weiterhin viel Freude beim Eintauchen in dieses faszinierende Spiel und natürlich guten Erfolg, wenn ihr Blackjack erstmals im Online Casino spielt!

Häufig gestellte Fragen

Wir hoffen sehr, dass wir euch bereits einige der wichtigsten Fragen rund um die Blackjack Regeln beantworten konnten. Anbei gehen wir noch einmal ganz kurz und knapp auf eure häufig gestellten Fragen ein. Sämtliche Blackjack Definitionen und Grundbegriffe findet ihr, wenn ihr dem Link folgt.

Wann sollte ich am besten stehenbleiben oder ziehen?

Ganz allgemein gesprochen solltet ihr immer eine weitere Karte ziehen (Hit), wenn ihr bei elf oder weniger Punkten seid. Umgekehrt gilt die Faustregel, dass ihr bei 17 oder mehr Punkten keine weitere Karte vom Dealer anfordern solltet (Stand). Je nach Blackjack Variante und Spielregeln weichen die allgemeinen Empfehlungen leicht ab.

Muss der Dealer bei 16 immer ziehen?

Ja, in der Regel muss der Kartengeber immer eine weitere Karte ziehen (Hit), wenn er 16 oder weniger Punkte hat. Zugleich muss er bei 17 oder höher stehenbleiben (Stand). Bei einzelnen Varianten mit abweichenden Blackjack Spielregeln kann es dennoch Unterschiede in dieser Hinsicht geben. Normalerweise findet ihr diese wichtige Information prominent direkt auf dem Spieltisch aufgedruckt.

Wann kann ich gewinnen?

Allgemein gilt: Wenn ihr den Dealer schlagt, habt ihr gewonnen. Wie ihr das bewerkstelligt, erfahrt ihr im Abschnitt über die Wahrscheinlichkeiten beim Blackjack auf dieser Seite

Blackjack Kartenzählen: Erlaubt oder verboten?

Das Kartenzählen beim Blackjack ist grundsätzlich legal. Aus naheliegenden Gründen sehen die Casinos es aber nicht gerne. In traditionellen Spielbanken müsst ihr damit rechnen, des Hauses verwiesen zu werden, wenn ihr dabei auffallt. Abgesehen davon ergreifen sowohl landbasierte als Online Casinos Regeln und Maßnahmen um dem vorzubeugen.

Blackjack Anleitungen zum Download

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