Wie gestaltet der neue Vorstand des Bundesverbands Automatenunternehmen (BA) die Zukunft der Branche? Mit frischem Wind und bewährter Erfahrung will das Team um Präsident Thomas Breitkopf die mittelständischen Aufstellunternehmen stärken, faire Rahmenbedingungen schaffen und den illegalen Glücksspielmarkt eindämmen. Wie wollen die neuen Vorstandsmitglieder Petra Höcketstaller und Thomas Plöger gemeinsam mit ihren Kollegen die Herausforderungen anpacken und die Branche nachhaltig voranbringen?

Der neue BA-Vorstand im Überblick
Der neue BA-Vorstand setzt sich aus erfahrenen Persönlichkeiten der Automatenbranche zusammen. An der Spitze steht BA-Präsident Thomas Breitkopf, der zugleich Vorsitzender des Verbands der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. ist. Unterstützt wird er von Vizepräsident und Schatzmeister Gundolf Aubke, Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verbandes, sowie von Vizepräsidentin Johanna Bergstein, die im Automaten-Verband Schleswig-Holstein und Fachverband Spielhallen aktiv ist.
Neu im Vorstand sind Petra Höcketstaller und Thomas Plöger, die frischen Wind und wertvolle Expertise einbringen. Petra Höcketstaller stammt aus einem traditionellen Familienbetrieb und führt seit 1997 die Karl Höcketstaller GmbH. Sie hat über zwei Jahrzehnte ehrenamtlich im Bayerischen Automaten-Verband mitgewirkt und wichtige Projekte wie die Zertifizierung und das Sozialkonzept für Bayern mitgestaltet.
Thomas Plöger engagiert sich bei der Automaten Marten GmbH und ist Vorstandsmitglied des Deutschen Automaten-Verbandes. Er legt besonderen Wert auf Aus- und Weiterbildung und pflegt starke politische Kontakte. Gemeinsam ergänzen sie den Vorstand ideal.
Erfahrung und Engagement der neuen Vorstandsmitglieder
Petra Höcketstaller verbindet fundiertes Branchenwissen mit einem starken Praxisbezug aus dem Familienunternehmen. Neben ihrer operativen Leitung legt sie großen Wert auf nachhaltige Unternehmensführung und die Integration moderner Technologien im stationären Automatenspiel. Ihr Engagement gilt zudem der Förderung von Nachwuchskräften und der Stärkung regionaler Netzwerke, um die Branche zukunftsfähig zu gestalten.
Thomas Plöger zeichnet sich durch sein strategisches Denken und seine Fähigkeit aus, komplexe politische Prozesse zu navigieren. Er setzt sich gezielt für die Entwicklung praxisnaher Weiterbildungsprogramme ein, die den aktuellen Anforderungen der Branche gerecht werden. Darüber hinaus engagiert er sich für den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik, um innovative Lösungen für regulatorische Herausforderungen zu fördern.
Strategische Ziele des Vorstands
Der neue BA-Vorstand setzt klare Prioritäten, um die Zukunft der mittelständischen Aufstellunternehmen in Deutschland zu sichern. Im Fokus steht die Erhaltung und Stärkung dieser Unternehmen, die das Rückgrat der Branche bilden. Dabei geht es vor allem darum, stabile wirtschaftliche Bedingungen zu schaffen, die langfristiges Wachstum ermöglichen und die Vielfalt im Markt erhalten.
Ein zentrales Ziel ist die Entwicklung fairer und praxisgerechter Rahmenbedingungen für das gewerbliche Geldspiel. Der Vorstand arbeitet daran, gesetzliche Vorgaben so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen der Unternehmen und der Spielgäste gleichermaßen gerecht werden. Nur durch klare, transparente Regeln kann die Branche nachhaltig funktionieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung des illegalen Glücksspielmarkts. Durch eine konsequente Ausrichtung auf Spielgastorientierung soll die Abwanderung in nicht regulierte Angebote verhindert werden. So trägt der Vorstand dazu bei, den Spielerschutz zu verbessern und das legale Echtgeld Glücksspiel in geordneten Bahnen zu halten.
Zusammenarbeit und Zukunftsausrichtung
Die Zusammenarbeit mit allen Branchenakteuren ist für den BA-Vorstand essenziell, um die Zukunft des stationären Automatenspiels zu sichern. Nur durch gemeinsames Handeln können Herausforderungen wie verschärfte Regulierungen und der zunehmende Wettbewerb durch Online-Glücksspiel erfolgreich bewältigt werden. Der Vorstand setzt auf den Dialog mit Verbänden, Politik und Unternehmen, um abgestimmte Lösungen zu entwickeln.
Für das stationäre Automatenspiel in Spielhallen und Gastronomie sieht der Vorstand Perspektiven in der Anpassung an neue Marktbedingungen. Trotz des wachsenden Online-Angebots bleibt die Präsenz vor Ort wichtig, insbesondere durch innovative Konzepte und verbesserte Spielerschutzmaßnahmen. Ziel ist es, das Angebot attraktiv und sicher zu gestalten, um Kunden langfristig zu binden und die Branche nachhaltig zu stabilisieren.
Stimmen aus dem Verband
Geschäftsführerin Simone Storch hebt die positive Zusammenarbeit hervor: „Die vergangene Wahlperiode war von konstruktivem Miteinander geprägt. Mit dem neuen Vorstand vereinen sich Erfahrung und frischer Geist. Mein Team und ich freuen uns auf die gemeinsame Arbeit, um die komplexen Herausforderungen der Branche professionell und zielgerichtet anzugehen.“
BA-Präsident Thomas Breitkopf betont die große Verantwortung, die der Vorstand trägt: „Unser Ziel ist es, den Fortbestand der mittelständischen Aufstellunternehmen zu sichern und faire Rahmenbedingungen zu schaffen. Das Vertrauen des Präsidiums motiviert uns, mit gebündelter Kraft die Interessen unserer Mitglieder gegenüber Politik und Verwaltung kraftvoll zu vertreten.“


