Die Paul und Karin Gauselmann-Stiftung übergab einen neuen Kickertisch an den DRK Ortsverein Hüllhorst. Das Spielgerät dient der Ausstattung von zwei frisch renovierten Aufenthaltsräumen. Diese Zimmer nutzen in erster Linie die Heranwachsenden des lokalen Jugendrotkreuzes. Mario Hoffmeister, Leiter im Zentralbereich Kommunikation der Merkur Group, überreichte die Sachspende offiziell an die Verantwortlichen des Ortsvereins.

Die Übergabe des Kickertischs an das Jugendrotkreuz wertet die neuen Räume in Hüllhorst auf.
Neugestaltung der Aufenthaltsräume für den Nachwuchs
Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in Hüllhorst modernisierte kürzlich seine Räumlichkeiten. Im Zentrum dieses Projekts standen zwei Aufenthaltsräume. Diese Zimmer dienen den Mitgliedern als Rückzugsort nach anstrengenden Ausbildungsdiensten. Besonders das Jugendrotkreuz (JRK) nutzt diese Flächen regelmäßig.
Ein passendes Spielgerät fehlte bislang. Die Stiftung schloss diese Lücke nun mit der Sachspende. Michael Stevens organisiert das Jugendrotkreuz vor Ort. Gemeinsam mit seiner Kollegin Ylenia Steinkemeier nahm er den Tisch entgegen. Die Vorfreude auf das neue Inventar war den Beteiligten deutlich anzumerken.
Laut einer Pressemitteilung der Merkur Group äußerte sich Stevens direkt bei der Übergabe: „Der Kicker ist eine echte Bereicherung für unsere Räume, und wir können es kaum erwarten, das eine oder andere Kicker-Turnier mit unserer Jugend zu veranstalten.“
Die Wichtigkeit der Jugendarbeit im Ehrenamt
Rettungsdienste und Notfallversorgung funktionieren langfristig nur durch gezielte Nachwuchsförderung. Jugendliche lernen im JRK wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe. Sie übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft. Gleichzeitig stärkt die gemeinsame Freizeitgestaltung den Zusammenhalt der Gruppe.
Ein attraktives Umfeld für junge Menschen bindet den Nachwuchs dauerhaft an das Ehrenamt. Der Tischfußball erfüllt genau diesen Zweck. Er bringt die Heranwachsenden auf spielerische Weise zusammen. Solche scheinbar kleinen Dinge fördern das soziale Miteinander abseits der strengen Ausbildungspläne.
Teambuilding nach dem Dienst. Gemeinsame Aktivitäten stärken das Vertrauen innerhalb der Rettungsgruppen massiv. Ein intaktes soziales Umfeld entscheidet oft darüber, ob Jugendliche einem Verein langfristig treu bleiben.
Hintergrund zur Stiftungsarbeit im Mühlenkreis
Die Paul und Karin Gauselmann-Stiftung existiert seit dem Jahr 1999. Sie entstand aus dem Wunsch der Stifterfamilie, dem Kreis Minden-Lübbecke etwas zurückzugeben. Das Stiftungsvermögen dient ausschließlich der Förderung sozialer, kultureller und sportlicher Zwecke. Jährlich schütten die Verantwortlichen beträchtliche Summen an lokale Initiativen aus.
Davon profitieren Schulen, Kindergärten und eben Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz. Die enge Verbundenheit zur Region manifestiert sich in hunderten kleineren und größeren Einzelspenden. Solche Stiftungen agieren unabhängig vom eigentlichen Tagesgeschäft der Konzerne. Sie sichern den Vereinen eine verlässliche und vor allem konstante Unterstützung zu.
Regionaler Einsatz der Merkur Group
Mario Hoffmeister fungiert als Leiter im Zentralbereich Kommunikation bei der Merkur Group. Er vertrat bei diesem Termin die Stifterfamilie. Das Unternehmen mit Sitz in Ostwestfalen unterstützt regelmäßig Projekte im Mühlenkreis. Ein reguliertes, legales Glücksspielangebot rund um Spiele mit echtem Einsatz bildet das wirtschaftliche Fundament des Konzerns.
Aus diesen Gewinnen speist sich wiederum das Budget der familieneigenen Stiftung. So fließen Gelder systematisch in die direkte Nachbarschaft zurück. Die geförderten Projekte decken unterschiedlichste Bereiche ab. Sportliche und soziale Initiativen stehen dabei besonders häufig im Fokus der Verantwortlichen.
Soziale Verantwortung als Unternehmensphilosophie
Große Arbeitgeber tragen eine besondere Mitverantwortung für ihr lokales Umfeld. Die Unterstützung gemeinnütziger Einrichtungen zeigt sich oft in Sachspenden wie dieser. Andere Vereine erhalten finanzielle Zuschüsse für Neubauten oder Ausrüstung. Die soziale Ausrichtung der Unternehmensgruppe zieht sich als roter Faden durch die Firmengeschichte.
Der Konzern fördert gezielt die Infrastruktur von Vereinen, die ohne externe Hilfe kaum solche Anschaffungen stemmen könnten. Ehrenamtliche Strukturen arbeiten meist mit sehr knappen Budgets. Jeder Beitrag entlastet die Vereinskassen und schafft Raum für wichtigere Ausgaben im Kernbereich der Organisation.
Startschuss für lokale Turniere
Der neue Tisch steht bereits an seinem festen Platz im Gebäude. Die ersten Bälle rollen. Laut den Verantwortlichen greifen nicht nur Jugendliche zu den Griffstangen. Auch erwachsene Vereinsmitglieder nutzen die Gelegenheit für eine kurze Partie.
Das Gerät verbindet somit Generatione innerhalb des Ortsvereins. Der sportliche Wettkampf am Tischfußball bietet einen optimalen Ausgleich zu den ernsten Themen des Rettungsdienstes. Die Spendenaktion in Hüllhorst zeigt anschaulich, wie regionale Unternehmen das Ehrenamt direkt und unbürokratisch unterstützen.


