Die Merkur Group demonstriert eindrucksvoll, wie konsequente Modernisierung im landbasierten Glücksspielsektor aussehen kann. Nach der Übernahme von zehn Spielbankenstandorten in Niedersachsen treibt das ostwestfälische Unternehmen die technologische Neuausrichtung mit hoher Geschwindigkeit voran. Mit der erfolgreichen Implementierung einer hochmodernen Cashless-Gaming-Lösung in der Merkur Spielbank Wolfsburg wurde jetzt ein entscheidender Meilenstein erreicht. Die innovative Systemarchitektur, die auf einer Kombination der konzerneigenen Casino-Software StepPlay und dem Novomatic-System Novovision basiert, soll künftig alle zehn Standorte umfassen und rund 1.200 Geldspielgeräte vernetzen.
- Die Merkur Spielbank Wolfsburg ist die erste von zehn Standorten in Niedersachsen, die mit der neuen Cashless-Gaming-Lösung ausgestattet wurde.
- Die gesamte Umsetzung – von Installation bis Inbetriebnahme – wurde in nur drei Tagen erfolgreich abgeschlossen.
- Bis Ende 2026 sollen alle zehn Merkur Spielbanken in Niedersachsen mit insgesamt rund 1.200 Geldspielgeräten in die neue Systemlandschaft integriert sein.
Wolfsburg als technologische Blaupause für die Zukunft
Die Merkur Spielbank Wolfsburg, in direkter Nähe zur weltbekannten Autostadt gelegen, wurde bewusst als Pilotstandort für das ambitionierte Modernisierungsprojekt ausgewählt. Mit rund 100 Casinogeräten, darunter eine breite Palette an Spielautomaten, Multi-Roulette- und Jackpot-Anlagen sowie Spiele-Highlights aus den Portfolios von Merkur, Novomatic und weiteren Anbietern, bildet der Standort ein repräsentatives Testfeld für die neue Technologie. Das Herzstück der Modernisierung ist die nahtlose Integration zweier leistungsstarker Systeme: die konzerneigene Casino-Software StepPlay und Novovision, ein bewährtes Casino-Management-System von Novomatic.
Wie die Pressemitteilung der Merkur Group detailliert beschreibt, wurden sämtliche Geldspielgeräte am Standort Wolfsburg mit neuen Novovision Player Terminal Modulen (PTM) nachgerüstet und gemeinsam mit den Jackpots in das Novovision CMS integriert. Die zentrale Geräte- und Jackpot Verwaltung, das bargeldlose Cash-Handling an den Automaten sowie die laufende Buchhaltung der Spielumsätze in Echtzeit sind nun über standardisierte Schnittstellen an die StepPlay-Module angebunden. Das Ergebnis ist ein moderner, zentral vernetzter Spielbetrieb, der höchsten technologischen und regulatorischen Ansprüchen gerecht wird.
Rekordverdächtige Umsetzungsgeschwindigkeit
Was das Projekt besonders bemerkenswert macht, ist die Geschwindigkeit der Umsetzung. Die gesamte technische Transformation – von der Installation der Hardware über die Systemanbindung bis hin zur vollständigen Inbetriebnahme – wurde innerhalb von nur drei Tagen erfolgreich durchgeführt. Diese Leistung unterstreicht nicht nur die technische Reife der eingesetzten Systeme, sondern auch die professionelle Projektplanung und die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnern Merkur Group und Novomatic.
Mit der erfolgreichen Kopplung von Novovision und StepPlay haben wir eine hochmoderne Systemlösung implementiert, die die Abläufe im Tagesgeschäft nachhaltig vereinfacht und zugleich höchste regulatorische Vorgaben erfüllt.
Diese Einschätzung von Jens Einhaus, Head of Sales & Product Marketing NBS bei der Novomatic AG, bringt die strategische Bedeutung des Projekts auf den Punkt. Die gemeinsam entwickelten Prozesse sind dabei ideal an die engen regulatorischen Rahmenbedingungen des deutschen Spielbankenmarktes angepasst und zukunftsfähig ausgerichtet.
Ein strategisches Versprechen wird eingelöst
Für die Merkur Group ist die erfolgreiche Modernisierung mehr als nur ein technisches Projekt – sie ist die Einlösung eines zentralen Versprechens aus dem Ausschreibungsverfahren für die niedersächsischen Spielbanken. David Schnabel, Vorstand Merkur Casinos der Merkur Group, betont die strategische Dimension des Vorhabens.
Die Erneuerung der Systeme in den niedersächsischen Spielbanken stellte ein zentrales Versprechen im Rahmen des vorangegangenen Ausschreibungsverfahrens dar. Mit der erfolgreichen Einführung dieser Cashless-Gaming-Lösung setzen wir einen wichtigen Impuls für die zukunftsfähige Neuausrichtung unserer Standorte in Niedersachsen.
Diese Neuausrichtung soll den Gästen ein noch komfortableres und sichereres Spielerlebnis bieten und gleichzeitig die betriebliche Effizienz deutlich steigern. Das bargeldlose System vereinfacht nicht nur den Spielablauf für die Kunden, sondern reduziert auch Sicherheitsrisiken und administrative Aufwände im laufenden Betrieb.
Der Rollout: Ein ambitionierter Fahrplan für 2026
Der erfolgreiche Start in Wolfsburg ist erst der Anfang. Aufbauend auf diesem Erfolg plant die Merkur Group, die Cashless-Gaming-Lösung im Laufe des Jahres 2026 sukzessive auf alle weiteren neun Standorte der Merkur Spielbanken Niedersachsen auszuweiten. Mit Abschluss des Gesamtprojekts werden dann rund 1.200 Geldspielgeräte in zehn Spielbanken in die neue Systemarchitektur eingebunden sein – ein ambitioniertes Vorhaben, das die technologische Führungsrolle der Merkur Group im deutschen Spielbankenmarkt weiter festigen dürfte.
Das Engagement der Merkur Group als ausgezeichneter Top-Arbeitgeber zeigt sich auch in solchen Großprojekten, bei denen nicht nur in Technologie, sondern auch in die Qualifikation und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert wird. Die Modernisierung der Spielbanken ist ein klares Bekenntnis zum Standort Niedersachsen und zur Zukunftsfähigkeit des landbasierten Glücksspielsektors.
Während der Online-Sektor mit seinen Echtgeld Casinos in Deutschland stark wächst, zeigt die Merkur Group, dass auch stationäre Spielbanken durch innovative Technologie und erstklassigen Service attraktiv bleiben können. Die Investition in eine zukunftssichere, zentral vernetzte Infrastruktur ist ein wichtiger Schritt, um im Wettbewerb zwischen Online- und Offline-Angeboten bestehen zu können.


