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Paul Gauselmann setzt ökologisches Zeichen für Nachwelt

Für gewöhnlich geht es ausschließlich um Glücksspiel und Erfolge, wenn der Name Gauselmann fällt. Die Gauselmann Gruppe, ein familiengeführter Konzern der Automatenwirtschaft aus Deutschland, die vor allen Dingen durch die Marke Merkur berühmt ist, wird noch immer vom mittlerweile 85-jährigen Paul Gauselmann geführt. Dieser zeigt nun allerdings Engagement in gänzlich anderer Hinsicht und will für jedes seiner bisherigen Lebensjahre einen Laubbaum zur Aufforstung stiften.

Frontansicht einer Merkur-Spielothek.
Merkur-Spielotheken sind deutschlandweit vertreten – und mittlerweile auch international. (©Bildquelle)

Gauselmann denkt an eigene Nachkommen

Eigentlich hätte Paul Gauselmann gute Gründe und auch jedwedes Recht, sich mit seinem Vermögen in den Ruhestand zu begeben. Dass Paul Gauselmann daran aber so gar nicht denkt und sich auch nicht wie manch anderer seiner Altersklasse in konservative Plattitüden zurückzieht, beweist der 85-jährige erfolgreiche Geschäftsmann ganz aktuell.

Wie anlässlich seines Geburtstags im August bekannt wurde, will Paul Gauselmann mehr Engagement hinsichtlich Umweltschutz und Nachhaltigkeit zeigen – und direkt mit einem eigenen Beitrag starten. Dafür will Gauselmann bei der global dringend notwendigen Aufforstung helfen und zu diesem Zwecke 85 Laubbäume stiften, die er selbstverständlich aus eigener Tasche bezahlt.

Sinn und Zweck dahinter sind klar: Für jedes Lebensjahr soll ein Baum gepflanzt werden. Wo diese Bäume am Ende angesiedelt werden, spielt für Gauselmann keine Rolle, letztlich sei dies unabhängig vom eigentlichen Ziel. Bäume, so Gauselmann, würden letztlich überall gebraucht werden. Paul Gauselmann will mit seinem Geburtstagsgeschenk an Mutter Natur auch dafür Sorge tragen, dass es seinen eigenen Nachkommen zukünftig genau so gut ergeht wie ihm in der jetzigen Zeit und in der Vergangenheit. Letztlich sei die Aufforstung das effizienteste Instrument für den Klimaschutz und somit dafür, dass auch seine Kinder und Kindeskinder auf einer gesunden Erde leben können.

“Als Vater von vier Söhnen, Großvater von neun Enkelkindern und hoffentlich auch vielen weiteren Nachkommen möchte ich meinen Beitrag leisten, um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.”

Gauselmann arbeitet an Branchenimage

Auch wenn die Idee von Paul Gauselmann, Unterstützung gegen den Klimawandel anzubieten, sicherlich als selbstlose Geste verstanden werden sollte, dürfte die positive Resonanz aus den Medien auch in wirtschaftlicher und marketingstrategischer Hinsicht ihr Positives haben. Letztlich wird Gauselmann im nächsten Jahr auch wieder ein neues Projekt starten und versuchen, eine Lizenz für den Sportwettenmarkt in Deutschland zu erhalten.

Denn auch hinter der recht jungen Sportwettenmarke XTip verbirgt sich die Gauselmann Gruppe. Bislang ist es dem Unternehmen jedoch nicht gelungen, eine Sportwettenlizenz auf dem noch immer recht undurchsichtigen deutschen Sportwettenmarkt zu erhalten. Dies soll sich 2020, also im Jahr der neuen Lizenzvergabe, jedoch ändern.

Allerdings ist auch die Konkurrenz groß, denn zu den Mitbewerbern zählen auch klangvolle Namen und Größen der Branche wie Oddset oder Tipico, weil auch diese Branchengrößen bislang keine gültige Lizenz erhalten haben. Doch nicht nur dies dürfte im nächsten Jahr eine Herausforderung werden, da den privaten Glücksspielanbietern in Deutschland insbesondere von staatlicher Seite viele Hürden in den Weg gestellt werden, die erfolgreiches Wirtschaften erschweren. Für Gauselmann sind solche Hürden aber nichts Neues. Denn als Paul Gauselmann im Jahre 1974 seine erste Merkur-Spielothek eröffnete, gab es viele andere Hürden, sowohl im Marketing als auch bei der Technik. Durch Engagement und Ideenreichtum schaffte es der heutige Konzern-Chef jedoch trotzdem, ein Imperium in der Glücksspielbranche aufzubauen – und das fast weltweit.

“Arbeit ist 50 Prozent Hobby und 50 Prozent Pflicht. Einmal pro Woche bin ich in der Entwicklungsabteilung. Es geht darum, Ideen zu haben und sie umzusetzen. Das Ergebnis sind bis heute etwa 350 Patente.”

Ungerechte Behandlung durch die Politik

Vordergründig ist die größte heutige Hürde natürlich noch immer die ungeklärte rechtliche Stellung des Glücksspielmarktes uns seiner Akteure in Deutschland. Zudem stoßen Gauselmann aktuelle Entscheide und Vorhaben bitter auf, und wie immer geht es dabei um das vielzitierte Thema der Glücksspielsucht, die durch private Anbieter angeblich verbreitet werde. Nachweisbare Studien, die diese Behauptung belegen, fehlen aber.

Zudem hält Gauselmann auch von neuen Sicherheitssystemen nur relativ wenig, zumindest wenn dies nicht für alle Glücksspielangebote im Internet zur Pflicht wird. Lediglich einzelne Unternehmen herauszupicken und einzelne Segmente wie Sportwetten zu Maßnahmen wie der digitalen, biometrischen Gesichtserkennung zu verpflichten, ergäben aber nur wenig Sinn.

Dieses wird derzeit aber von Politikern eingefordert, nach dem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine Studie veröffentlicht hatte, der zufolge etwa 40 Prozent der 16- bis 70-Jährigen an Glücksspiel teilgenommen hätten und hierzulande circa eine halbe Million Spielsüchtige gezählt werden könnten. Für diese Zahlen die alleinige Verantwortung zu übernehmen, hält Gauselmann aber nicht für gerechtfertigt.

“Kontrollen für Spielsüchtige machen in unserer Branche nur Sinn, wenn sie übergreifend überall und über alle Spielgattungen, auch im Internet, mit moderner biometrischer Gesichtserkennung, eingeführt werden. Und wenn die Politik das will, wäre das auch möglich. Bei Bankgeschäften geht das ja auch.”

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