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Paul und Karin Gauselmann-Stiftung feiert 25-jähriges Jubiläum

Die Paul und Karin Gauselmann-Stiftung, eine bedeutende Institution zur Förderung des gesellschaftlichen Lebens, begeht ihr 25-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung hat sie rund fünf Millionen Euro an über 2.500 Projekte ausgeschüttet. Besonders im Jahr 2024 konnten über 200 Initiativen mit einer Gesamtsumme von 300.000 Euro unterstützt werden. Die Stiftung, die auf ein Vermögen von 17,5 Millionen Euro angewachsen ist, setzt auf Vielfalt in ihren Förderungen, mit Schwerpunkten in der Region Espelkamp und Lübbecke sowie überregionalen Projekten.

Paul und Karin Gauselmann-Stiftung feiert 25-jähriges Jubiläum.
Die Paul und Karin-Gauselmann-Stiftung unterstützt seit 25 Jahren soziale und kulturelle Projekte. (Bild: © Merkur Group)

Ein Vierteljahrhundert gesellschaftliches Engagement

Die Paul und Karin Gauselmann-Stiftung hat sich in den vergangenen 25 Jahren als zentrale Säule des zivilgesellschaftlichen Engagements etabliert. Gegründet 1999 von Paul Gauselmann anlässlich seines 65. Geburtstages, bündelt sie die philanthropischen Bestrebungen des Unternehmers und seiner Familie. Der Fokus liegt auf der Unterstützung lokaler Vereine, Institutionen und Projekte, wobei mittlerweile auch bundesweite Förderungen möglich sind.

Im Jubiläumsjahr 2024 wurden insgesamt 300.000 Euro an über 200 Projekte ausgeschüttet. Dabei reicht die Bandbreite der geförderten Einrichtungen von Grundschulen und Sportvereinen bis hin zu sozialen Initiativen und kulturellen Projekten. „Es ist uns ein Anliegen, jene Menschen zu unterstützen, die sich mit Herzblut für ihre Gemeinschaft einsetzen“, betont Paul Gauselmann. Besonders hervorgehoben wurde die Unterstützung der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica mit einer Spende von 25.000 Euro.

Vielfalt als Stärke Die Stiftung fördert eine breite Palette von Projekten, die das Gemeinschaftsgefühl stärken und zur sozialen Resilienz beitragen. Diese Vielfalt ist ein Markenzeichen der Gauselmann-Stiftung und spiegelt den Willen wider, nachhaltig positive Veränderungen zu bewirken.

Historie und Vermächtnis einer besonderen Stiftung

Die Gründungsidee der Stiftung war tief in den persönlichen Überzeugungen von Paul Gauselmann verwurzelt. Angetrieben von Kriegserfahrungen und einer betonten Sparsamkeit, entschieden sich Paul und Karin Gauselmann für eine gemeinnützige Ausrichtung ihres Vermögens. Mit einem Startkapital von einer Million D-Mark nahm die Stiftung ihre Arbeit auf und konnte schon in den ersten Monaten signifikante Zuwendungen ausschütten.

Im Jahr 2015 erfolgte die Umbenennung zur „Paul und Karin Gauselmann-Stiftung“, begleitet von einer kontinuierlichen Erhöhung des Stiftungskapitals auf 17,5 Millionen Euro. Heute liegt die Leitung in den Händen von Sonja Gauselmann, unterstützt von Alena und Dr. Hannah Gauselmann. Gemeinsam mit einem kompetenten Kuratorium und Vorstand lenken sie die Geschicke der Institution und sichern ihre Zukunft.

Paul Gauselmann ist nach 67 Jahren als Unternehmenschef der Merkur Group abgetreten und hat die Führung an eine neue Generation übergeben. Das Unternehmen ist im Glücksspielmarkt tätig und betreibt unter anderem auch legale Online Casinos in Deutschland.

Nachhaltigkeit im Fokus Für Paul Gauselmann ist die Stiftung ein ideelles Vermächtnis. Mit ihrer Arbeit sollen langfristig Projekte realisiert werden, die besonders in der Region Espelkamp und darüber hinaus Wirkung zeigen. Die Bereitschaft, Teile des Privatvermögens in die Stiftung einzubringen, unterstreicht diesen Anspruch.

Die Bedeutung von Stiftungen in Krisenzeiten

In einer Welt, die von wirtschaftlichen Unsicherheiten, Inflation und globalen Konflikten geprägt ist, gewinnen Institutionen wie die Paul und Karin Gauselmann-Stiftung zunehmend an Bedeutung. Sie bieten Unterstützung für lokale Gemeinschaften und helfen, zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken. Vereine, kulturelle Initiativen und soziale Projekte sind auf solche Förderungen angewiesen, um ihre Arbeit fortzusetzen.

Gemeinschaft als Rückgrat Laut Experten sind funktionierende Gemeinschaften der Schlüssel zur Bewältigung von Krisen. Stiftungen wie die Gauselmann-Stiftung spielen eine zentrale Rolle, indem sie durch gezielte Förderung Resilienz und Zusammenhalt fördern.

Nachhaltige Projektförderung als Erfolgsmodell

Ein zentraler Aspekt der Arbeit der Paul und Karin Gauselmann-Stiftung ist die Nachhaltigkeit. Bei der Auswahl der Förderprojekte wird großer Wert darauf gelegt, langfristige Effekte zu erzielen. Dies zeigt sich besonders in den Investitionen in Bildungs- und Sozialeinrichtungen. Mit der Errichtung neuer Kita-Gebäude wurde ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt.

Auch die gezielte Unterstützung kleinerer Vereine und Initiativen sorgt dafür, dass die Fördermittel unmittelbar Wirkung zeigen. Ob Feuerwehr, Musikverein oder Schützenverein – die breite Streuung der Mittel ermöglicht es, die Lebensqualität in der Region zu steigern und gleichzeitig die kulturelle Vielfalt zu bewahren.

Regional verwurzelt, national aktiv Obwohl die Stiftung in der Region Espelkamp und Lübbecke stark verwurzelt ist, werden zunehmend bundesweite Projekte unterstützt. Dieser Ansatz fördert nicht nur lokale, sondern auch nationale Synergien.

Die Zukunft der Gauselmann-Stiftung

Die Gauselmann-Stiftung blickt in eine vielversprechende Zukunft. Mit der Ankündigung, einen erheblichen Teil des Privatvermögens in die Stiftung einzubringen, schaffen Paul und Karin Gauselmann eine solide Basis für kommende Generationen. Dies ermöglicht es, das Förderspektrum weiter auszubauen und noch mehr Projekte zu unterstützen.

Zukünftige Schwerpunkte sollen unter anderem auf Bildung, sozialen Initiativen und der Förderung junger Talente liegen. Diese strategische Ausrichtung macht die Stiftung zu einem Vorbild für modernes gemeinnütziges Engagement in Deutschland.

Wachstum als Ziel Mit dem Ausbau des Stiftungskapitals will die Gauselmann-Stiftung ihre Reichweite erhöhen und ihre Position als zentrale Institution des gesellschaftlichen Engagements festigen.

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