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Macau ermöglicht ersten Studiengang im Glücksspiel-Management

Bekanntermaßen gilt Macau als die Glücksspielhochburg des Ostens, gewissermaßen das asiatische Pendant zum US-amerikanischen Las Vegas im Westen auf dem Erdball. Die Glücksspielbranche ist für die Sonderverwaltungszone Chinas der wichtigste, weil umsatzstärkste Wirtschaftszweig. Damit dies auch so bleibt, bildet das ehemals zu Portugal gehörige Territorium nun die eigenen Führungskräfte von morgen aus. Am Macao Polytechnic Institute kann nun erstmalig Glücksspiel Management studiert werden.

Macau Skyline
Ein erfolgreicher Studienabschluss kann sich besonders in Macau buchstäblich auszahlen.

Macau mehr als ein zweites Las Vegas

Schillernde Lichter, grelle Farben und helle Reklame – so kennt man Las Vegas. Dass es in Macau aber mindestens genauso illuster zugeht wie in der Wüste von Nevada, dürfte den wenigsten Menschen bekannt sein, die nicht schon einmal selbst vor Ort gewesen sind. Tatsache ist aber, dass Macau nicht nur visuell mit dem Glücksspielparadies in den USA mithalten kann, sondern auch wirtschaftlich.

Betrachtet man allein die unternehmerischen Kennzahlen, so kann sogar behauptet werden, dass Macau dem ehemaligen Vorbild des Westens längst den Rang abgelaufen hat. Jährlich pilgern knapp 30 Millionen Menschen nach Macau, um in einem der zahlreichen Casinos ihr Glück zu suchen. Natürlich werden nämlich auch im Glücksspielparadies nahe Hongkong Roulette, Blackjack, Slot Games und vieles mehr angeboten.

Auch bei den Umsatzzahlen muss Macau keinen Vergleich scheuen. 30 Milliarden Euro setzen die zahlreichen Spielbanken Jahr für Jahr um, Tendenz deutlich steigend. Damit schlägt die Sonderverwaltungszone Las Vegas, das seit Jahren mit rückläufigen Zahlen sowohl bei den Besuchern wie auch bei den Bruttospielerträgen zu kämpfen hat, um Längen.

Da scheint es nur folgerichtig, dass die Regierung Macaus höchstes Interesse daran hat, die wirtschaftlich so bedeutende Branche zu fördern, wie und wo es nur geht. Bereits jetzt sind die meisten in Macau lebenden Menschen in der Glücksspielbranche erwerbstätig. Dort braucht es aber nicht nur Service-Personal, Dealer und Barkeeper, sondern auch Führungskräfte, die für reibungslose Abläufe in den Casinos sorgen. Deswegen wird nun der erste Studiengang im Glücksspiel-Management angeboten.

“Ziel dieses Kurses ist die Vermittlung von Wissen, Fachkenntnis und Managementfähigkeiten innerhalb der modernden Spiel- und Entertainmentindustrie. Studenten sollen zu Experten mit weitreichendem Wissen, professionellen Befähigungen und einer internationalen Weltanschauung werden. Der Kurs deckt alle Anforderungen von Macaus Spiel- und Entertainmentindustrie ab und bildet Studenten für eine Vollzeitbeschäftigung in der Glücksspielindustrie aus.”

36 Credit Points bis zum Master

Wer sich für den Studiengang Glücksspiel Management interessiert, der wird sich beim Macao Polytechnic Institute bewerben müssen, wo dasMasterstudium aktuell als einziges angeboten wird. Die Idee, den ersten Studiengang für Glücksspiel-Management anzubieten, kam indes nicht vom Ausbildungsinstitut selbst, sondern von der Regierung, die bestrebt ist, die Zukunft der florierenden Glücksspielbranche bereits jetzt abzusichern und das künftig benötigte Fachpersonal eigenständig auszubilden. Um das Studium erfolgreich abzuschließen, müssen Studenten bereits ein fertiges Bachelorstudium vorweisen können. Insgesamt sind zum Bestehen des Masterstudiums 36 Credit Points notwendig, womit sich das Studium nicht sonderlich von den internationalen Standards unterscheidet. Nach der Regelstudienzeit von zwei Jahren sollen die Absolventen, sofern möglich, direkt in einem der Casinos in Macau eine Einstellung finden.

Während des Studiengangs Glücksspiel Management werden die Studenten in zentralen Inhalten unterrichtet, die vonnöten sind, um als Führungskraft in Spielbanken arbeiten zu können. Zu den Standardmodulen zählen beispielsweise Marketing, Qualitätssicherung oder auch Managementstrategien. Hier werden die Studenten auf grundlegende Managementtätigkeiten vorbereitet.

Konkretisiert wird das Studium dann durch teils frei wählbare Kurse wie Glücksspielgesetzgebung. Insgesamt sollen die Studenten ganzheitlich auf eine Tätigkeit in der Glücksspielbranche vorbereitet werden. Deswegen werden auch soziale, ethische, kulturelle und wirtschaftliche Inhalte gelehrt.

Das Studium kann zudem als Erweiterungsstudiengang betrachtet werden und dürfte sich besonders für Bachelorabsolventen des Studiengangs Business Administration in Gaming and Recreation Management (Betriebswirtschaft für die Spiel- und Freizeitindustrie) eignen, das ebenfalls am Institut in Macau angeboten wird.

Macaul lebt vom chinesischen Tourismus

Anders als in Las Vegas, wo nicht nur US-Amerikaner, sondern Menschen aus aller Welt für ein lukratives Geschäft sorgen, konzentriert sich Macau vor allem auf China. Für viele Chinesen mit reichlich Kapital auf dem Bankkonto ist Macau eine beliebte Reisedestination. Nicht weit entfernt und jede Menge Möglichkeiten, überflüssiges Kleingeld mit jeder Menge Spaß in Casinos auszugeben – oder zu vermehren.

Macau lebt vor allen Dingen von den chinesischen Highrollern, die auch dafür verantwortlich sind, dass es dem vergleichsweise kleinem Stück Land der Erde sehr gutgeht. Nichts zufällig zählt Macau zu den vier Ländern mit dem höchsten BIP pro Kopf. Glücksspiel hat daran den meisten Anteil, letztlich stammen 88 Prozent der Gesamtumsätze aus der Glücksspielbranche. Was die Zukunft für Macau bringen wird, kann trotz des florierenden Geschäfts schlecht vorhergesagt werden. Klar ist aber, dass die Regierung alles unternehmen wird, damit Macau weiterhin so horrende Einnahmen generiert wie aktuell. Mit dem ersten Masterstudium im Glücksspiel-Management ist bereits der erste Schritt getan.

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