Die ostwestfälische Merkur Group setzt ein starkes Zeichen auf dem europäischen Glücksspielmarkt: Mit der Übernahme von elf Spielhallen und dem Betrieb von Spielautomaten in über 100 Gastronomiebetrieben im spanischen Baskenland baut das Unternehmen seine Präsenz auf der iberischen Halbinsel massiv aus. Dieser Schritt ist nicht nur eine quantitative Erweiterung, sondern markiert den strategischen Einstieg in einen für Merkur neuen und äußerst lukrativen Geschäftszweig.

Die Akquisition im Baskenland stärkt die Position von Merkur in einem der wichtigsten Glücksspielmärkte Europas.
- Die Merkur Group hat ihre Präsenz in Spanien durch die Übernahme von elf Spielhallen und den Betrieb von Automaten in über 100 Bars im Baskenland massiv ausgebaut.
- Dieser Schritt markiert den strategischen Einstieg des Unternehmens in den lukrativen spanischen Gastronomie-Markt, einem neuen Geschäftszweig für Merkur in der Region.
- Mit der Doppel-Akquisition in einer wirtschaftlich starken Region festigt Merkur seine Position als einer der führenden Glücksspielanbieter in Europa.
Die Fakten zur Expansion in Nordspanien
Die Merkur Group, ein Tochterunternehmen der auf Spielbanken und Online Casinos spezialisierten Gauselmann-Gruppe, beschleunigt ihren internationalen Expansionskurs mit einer gezielten Doppel-Akquisition in Nordspanien. Die spanische Tochtergesellschaft, Merkur Slots Spain S.L.U., hat den Kauf von elf Spielstätten des Betreibers Operjoku S.L.U. erfolgreich abgeschlossen.
Gleichzeitig sicherte sich das Unternehmen die Betriebsrechte für Spielautomaten in 108 Bars, die bisher von dem Aufstellunternehmen Operkale S.L.U. betreut wurden. Mit diesem Schritt erhöht Merkur die Anzahl seiner spanischen Standorte von 28 auf 39 und gewinnt rund 50 neue Mitarbeiter hinzu.
Strategisch klug: Der Vorstoß in die spanische Gastronomie
Weit mehr als die reinen Zahlen wiegt die strategische Komponente des Deals. Erstmals in seiner spanischen Firmengeschichte steigt Merkur in das Segment der Gastronomieaufstellung ein. In Spanien sind Spielautomaten in Bars, Cafés und Restaurants tief in der Alltagskultur verankert und stellen einen fundamentalen, umsatzstarken Pfeiler des stationären Glücksspielmarktes dar.
Durch die Übernahme der Operkale-Standorte erhält Merkur direkten Zugang zu diesem dezentralen, aber hochprofitablen Markt und kann seine Produkte einer breiteren Zielgruppe zugänglich machen. Die Umsetzung der Akquisition erfolgte in enger Koordination mit Merkur Dosniha, der spanischen Vertriebsgesellschaft der Gruppe. Dieser interne Zusammenschluss unterstreicht die Synergien, die das Unternehmen für sein Wachstum nutzt.
Dominik Raasch, Vorstand Merkur Games der Merkur.com AG, hebt diesen Aspekt hervor: „Zwischen den Geschäftsbereichen der Merkur Group bestehen starke Synergien.“ Wie zielführend diese für ein nachhaltiges Wachstum genutzt werden, verdeutliche die erfolgreiche Akquisition. Raasch ergänzt: „Wir freuen uns sehr, unsere innovativen Geldspielgeräte und Spiele jetzt auch in eigenen Spielhallen und Bars im Baskenland anzubieten.“
Fokus auf das Baskenland: Eine wirtschaftlich starke Region
Die Wahl des Baskenlandes als Schauplatz für diese Expansion ist kein Zufall. Die autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens zählt zu den wirtschaftlich stärksten und wohlhabendsten Regionen des Landes. Ein höheres Pro-Kopf-Einkommen und eine stabile Wirtschaft schaffen ein ideales Umfeld für die Unterhaltungs- und Glücksspielbranche.
Indem Merkur seine Präsenz hier konzentriert, positioniert sich das Unternehmen in einem Markt mit hoher Kaufkraft und großem Wachstumspotenzial. Meik Sellenriek, Vorstand Merkur Operations der Merkur.com AG, betont die langfristige Vision des Unternehmens für den spanischen Markt: „Für die Merkur Group ist Spanien ein Markt mit großer Bedeutung und Zukunft. Die nun abgeschlossene Akquisition verdeutlicht das.“
Die Übernahme ist somit ein klares Bekenntnis zum Standort und ein Signal an den Wettbewerb, dass Merkur seine Position als einer der führenden Akteure in Europa weiter festigen will.
Ein wachsendes Netzwerk auf der iberischen Halbinsel
Die elf neuen Spielhallen im Baskenland ergänzen das bereits bestehende Portfolio von Merkur Slots Spain. Das Unternehmen betreibt bereits Standorte an strategisch wichtigen Orten wie der Ferieninsel Palma de Mallorca, der Hauptstadt Madrid sowie in den Provinzen Navarra und Kantabrien. Mit nunmehr 39 Filialen und über 100 Gastronomie-Standorten verfügt Merkur über ein dichtes und diversifiziertes Netzwerk, das unterschiedliche Kundensegmente bedient – vom Touristen bis zum Einheimischen.
Weltweit beschäftigt die Merkur Group nach eigenen Angaben über 15.000 Mitarbeiter. Die jüngste Expansion in Spanien stärkt nicht nur die Bilanz, sondern auch die Marke Merkur als Synonym für Spiel und Unterhaltung in einem der wichtigsten regulierten Glücksspielmärkte Europas. Der erfolgreiche Eintritt in die Gastronomieaufstellung könnte zudem als Blaupause für ähnliche Expansionsschritte in anderen europäischen Ländern dienen.


