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„7 Days to Vegas“: Neuer Poker-Glücksspielfilm läuft in den USA an

Las Vegas schreibt seine eigenen Gesetze. Was in Las Vegas geschieht, bleibt in Las Vegas. Diese Sätze umschreiben den sagenhaften Mythos des Mekkas der Glücksspielwelt, der in regelmäßigen Abständen auch für Hollywoodfilme aus dem Glücksspiel- und Partygenre herhalten muss. Zum Start der herbstlichen Kinosaison ist in den USA nun ein neuer Glücksspielfilm angelaufen. Der Film hört auf den Titel „7 Days to Vegas“ und handelt von einer kuriosen Wette, die Hauptdarsteller Vince Van Patten eingegangen ist.

Das weltberühmte Ortsschild von Las Vegas am Eingang der Stadt.
Um dieses berühmte Schild zu erreichen, hat die Hauptfigur Duke Madson insgesamt sieben Tage Zeit. (©Bildquelle)

Ein hoher Wetteinsatz

World Poker Tour-Moderator Vince Van Patten spielt nicht nur die zentrale Filmfigur Duke Madson, sondern ist ebenfalls Co-Autor der Komödie, die von Glücksspiel, Pokern und einer kuriosen Wette handelt. Bereits bei dem Anfang des Jahres stattfindenden Palm Springs International Film Festival wurde das Projekt vorgestellt. Die große Premiere folgte aber erst letzte Woche in Las Vegas. Besser hätte man den Premieren-Ort wohl nicht wählen können, muss Hauptdarsteller Vince Van Patten doch aufgrund einer Wette über eine Million US-Dollar innerhalb von nur sieben Tagen zu Fuß von Los Angeles nach Las Vegas gelangen. Die 280 Meilen, die er zurücklegen muss, gestalten sich als verrückter Road-Trip, der den Zuschauern jede Menge Spaß und Kuriositäten bietet.

Die Poker-Prominenz gibt sich die Ehre

Die Premiere der neuen Glücksspiel-Komödie lockte neben dem Cast, zu dem neben Vince Van Patten auch Filmstar und Pokerliebhaberin Jennifer Tilly gehört, auch zahlreiche Größen aus der Welt des Glücksspiels nach Las Vegas. Speziell die Prominenz des Pokerspiels ließ sich die Eröffnungsfeier nicht entgehen. So traf man auf dem Event unter anderem die weltbekannten Pokerprofis Mike Matusow, Mike Sexton und Phil Hellmuth. Die Verbindung in die Pokerwelt ist offensichtlich, tritt der Hauptdarsteller Vince Van Patten doch eigentlich seit über 17 Jahren als Moderator zahlreicher großer Pokerturniere in Erscheinung. Seine engen Verbindungen in die Pokerwelt sorgten auch dafür, dass die beiden Poker-Superstars Phil Laak und Antonio Esfandiari in „7 Days to Vegas“ sogar eine kleine Nebenrolle erhielten. Poker beziehungsweise eine Pokerrunde ist in der neuen Komödie zwar der Ursprung des Films, grundsätzlich steht aber eine kuriose Wette im Mittelpunkt.

Wo kann ich den Film anschauen?

Zwar läuft der Film „7 Days to Vegas“ ab sofort in den amerikanischen Kinos, über einen deutschen Kinostart ist bisher allerdings nicht berichtet worden. Dafür können interessierte Zuschauer den neuen Glücksspielfilm ab sofort im Apple App Store sowie bei Amazon Prime als Download erhalten.

Poker, Wetten, Glücksspiel und ein Road-Movie

Hauptdarsteller und Co-Autor Vince van Patten verbindet in „7 Days to Vegas“ einen witzigen Road-Trip mit wahren Begebenheiten. Denn der Poker-Moderator lebte die Liebe zum Pokerspiel, die durch seinen Vater entstand, in eigenen, privaten Pokerrunden im wahren Leben aus. Während dieser Pokerrunden wurden immer wieder kleinere bis größere, teils verrückte Wetten abgeschlossen, aus denen letztendlich die Filmidee entstanden ist.

Denn die Wette, die 280 Meilen zwischen Los Angeles und Las Vegas zu Fuß in nur sieben tagen zurückzulegen, gab es wirklich. Daraus schrieb Van Patten sein Drehbuch für den Film. Doch die High Stakes-Pokerrunden sind nur der Aufhänger beziehungsweise die Einleitung der Geschichte, weshalb der echte Pokeranteil im Film eher gering ist. Doch der Hauptcharakter hat es Van Patten richtig angetan, wie er in einem Gespräch mit einem Journalisten der World Poker Tour verdeutlichte:

“Ich bezeichne den Film gerne als ein Aufeinandertreffen von The Hangover und The Sting. Der Film basiert auf meiner echten Pokerrunde, die ich in Los Angeles in den 90ern hatte. Sie entwickelte sich von einem sehr kleinen Spiel, zu einem sehr großen Spiel. Aber das Beste war, dass es eigentlich überhaupt nicht um Poker ging. Auch in diesem Film geht es nicht um Poker. Es geht um die Charaktere, die größer als das echte Leben sind. Zu den großen Dingen, die wir tun, gehören Wetten.“

Für Regisseur Eric Balfour ist „7 Days to Vegas“ der erste Film für die Hollywood-Welt. Zuvor war er selber als Schauspieler in Serien wie Six Feet Under und O.C. California aufgetreten.

Erwartungen und Kritiken

Für das Publikum bietet der Film leichte Kost. Die Gags sitzen und der Humor ist einfach und leicht. Zwar spielt der Film rund um das Glücksspiel-Genre (Poker, Wetten, Las Vegas), die eigentliche Handlung wird aber eher von der filmtypischen Make-or-Break-Story getragen, bei der die Hauptfigur in der Regel entweder krachend scheitert oder triumphal siegt. Die Kritiken des Films sind in Amerika fast durchweg positiv. Ob die Komödie „7 Days to Vegas“ auch in Deutschland den Nerv der Zuschauer trifft, bleibt abzuwarten. Die Voraussetzungen des Films (basierend auf wahren Begebenheiten, kuriose Wette, guter Cast etc.) versprechen aber einiges.

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