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Revolutionieren neue Technologien die Glücksspielindustrie?

Es ist nichts allzu Neues mehr: Die Digitalisierung bedeutet auch für die Glücksspielindustrie eine große Herausforderung, bietet jedoch auch Chancen. Speziell neue technische Systeme könnten das zunehmend online wahrgenommene Spielerlebnis gänzlich modifizieren, somit neue Zielgruppen ansprechen und den Markt merklich erweitern. Im Zentrum stehen dabei vor allem Konzepte, die Blockchain, Virtual und Augmented Reality sowie Spracherkennungssysteme nutzen. Doch wie könnten die Implementierung und Umsetzung in der Praxis aussehen?

Mann mit Virtual-Reality-Brille vor Hintergrund mit binärem Code
Speziell neue technische Systeme könnten das zunehmend online wahrgenommene Spielerlebnis gänzlich modifizieren

Ermöglicht Blockchain-Technologie neue Sicherheitsstandards?

Für viele Menschen sind Blockchain und Kryptowährungen noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Tatsächlich braucht es starkes technisches Know-how, um das Konzept, das hinter den digitalen Technologien, Netzwerken und Verschlüsselungstechniken steckt, zu verstehen. Wie diese Technik dann sogar praktisch nutzbringend eingesetzt werden kann, ist dann noch eine gänzlich andere Frage.

Fakt ist aber auch, dass diese disruptiven Technologien im Grunde für jedes Unternehmen und somit auch jede Branche Vorteile bedeuten können, und dies gilt dann selbstverständlich auch für die Glücksspielindustrie. Tatsächlich basieren einige Online-Glücksspielangebote bereits auf Blockchain-Techniken, auch wenn dies mitunter nicht öffentlich kommuniziert wird.

Blockchain selbst ist eine Art dezentrale Datenbank, eine Kette mit verschiedenen Blöcken. Da diese Kettenstruktur auf allen Rechnern gespeichert ist, die Teil der Informationskette sind, hat auch jeder Nutzer Zugriff auf die Informationen. Für digitale Unternehmen und Dienstleister, zu denen eben auch beispielsweise Online-Casinos zählen, hat dies einen immensen Vorteil, der insbesondere das Thema Sicherheit betrifft.

Denn mithilfe von Blockchain oder Kryptowährungen sind beispielsweise Datenverluste nach Hackerangriffen de facto ausgeschlossen. Die nahezu undurchdringbaren Verschlüsselungen und die unendliche Absicherung der Informationen auf verschiedenen Rechnern machen Hackerangriffe und Datendiebstahl unmöglich.

Auf Malta, der europäischen Glücksspielhochburg überhaupt, werden nun Kryptowährungen für Glücksspiele reguliert, also erlaubt. Mit diesem Vorstoß der Malta Gaming Authority (MGA) dürfte es dann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Blockchain und Kryptowährungen ganzheitlich in Online-Casinos genutzt werden.

“Haben Sie jemals darüber nachgedacht, was Geldscheinen, die doch nur aus Papier bestehen, ihren Wert gibt? Es ist die Gesellschaft, die ihnen Wert zuspricht. Und ein paar Leute, die aus meiner Sicht Genies sind, argumentieren nun, dass man virtuellen Währungen ebenso Wert zusprechen kann.”

Reales Glücksspielerlebnis dank Virtual Reality?

Von Virtual Reality (VR) haben sicherlich einige Menschen schon einmal gehört, wenn auch nicht unbedingt in Zusammenhang mit Glücksspiel. Tatsächlich bietet VR aber nicht nur klassischen Smartphone- oder Konsolenspielen eine nützliche Technik, sondern im Grunde allen Angeboten, die ein digitales Rundumerlebnis offerieren – und dazu zählt natürlich auch Glücksspiel. Tatsächlich gibt es sogar bereits einige Unternehmen der Glücksspielbranche, die Virtual Reality einsetzen. Der Pokeranbieter PokerStars zum Beispiel hat eine eigene VR-Plattform auf den Markt gebracht, mit der es möglich ist, trotz Bildschirm hautnah dabei zu sein, wenn das Spiel am runden Pokertisch losgeht. Mithilfe der virtuellen Technik lassen sich auf diese Wese lebensechte Charaktere erstellen, die dann online gesteuert werden können und als eigenes Spielerabbild in der digitalen Welt fungieren.

Logisch, dass sich diese Technik auch für andere Anbieter wie Online-Casinos hervorragend eignet. Lucky VR zum Beispiel, ein VR-Unternehmen, ermöglicht Kunden ein Erlebnis wie in einem echten Casino, auch wenn der Spieler natürlich vor dem Bildschirm sitzt. Diesen Nachteil wiederum versucht eine gänzlich andere Technik zu eliminieren, nämlich die Augmented Reality (AR).

Diese ist vor allem durch das Smartphone-Spiel Pokémon Go berühmt geworden. Hierbei werden digitale Inhalte mit der Realität verknüpft, sodass beide Elemente nahezu miteinander verschmelzen. Auch diese Technik soll in Zukunft im Glücksspielsektor genutzt werden. So wäre es zum Beispiel denkbar, dass ein Dealer mithilfe von AR im heimischen Wohnzimmer „erscheint“. Spieler könnten so trotzdem zu Hause spielen, befänden sich aber trotzdem irgendwie in einem Casino.

Noch realeres Spielen dank Sprach- und Gesichtserkennung

Besonders vielversprechend für die Glücksspielindustrie dürften allerdings Techniken sein, die Sprach- und Gesichtserkennung ermöglichen. Hierfür bedarf es zwar wiederum spezielle Hardware, die Online-Spieler selbst erwerben und nutzen müssten, doch auch dies dürfte in naher Zukunft zur Standardausrüstung eines Desktop-PCs bzw. Laptops oder gar Tablets gehören.

Mit diesen technischen Hilfsmitteln wäre es dann möglich, Scans von Gesicht oder Stimme vorzunehmen. So ließen sich digitale Kopien von realen Personen erstellen, die dann wiederum in eine virtuelle Welt transferiert werden könnten.

Im virtuellen Raum wiederum könnte das Spielerlebnis dann durch Virtual Reality noch realistischer gestaltet werden. Langfristig soll es über Sensoren dann sogar möglich sein, reale Bewegungen sowie Gestik und Mimik ins Internet auf den jeweiligen persönlichen Avatar zu übertragen. Eine Grenze zwischen digitaler Welt und Realität wäre dann kaum noch vorhanden und ein Casino-Besuch im Internet wäre wohl kaum noch von einem digitalen Ausflug ins Online-Casino zu unterscheiden.

Hierfür gibt es zwar noch keine praktischen Beispiele, doch zumindest die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung derartiger Ideen sind bereits vorhanden und nutzbar. Bis Online-Glücksspiel sich also kaum noch vom realen Glücksspiel unterscheidet, dürfte es nicht mehr allzu lange dauern.

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